Personalkostenplanung

Aufgepasst. Kostenfalle Personal!

 

Die Personalkostenplanung ist bei der Gründung eines Unternehmens und auch für ein Gutes Management in einem bestehenden Unternehmen  unerlässlich.

Als Unternehmer sind Sie täglich in der Verantwortung Entscheidungen treffen zu müssen und diese haben oftmals weitreichende Konsequenzen. Wenn Sie zudem Mitarbeiter beschäftigen, haben Sie auch gegenüber ihrem Personal eine große Verantwortung.

Neulich fragte mich ein Mandant, dessen Unternehmen Mitten in der Gründungsphase steckte, ob die von ihm vorgeschlagenen Gehälter seiner beiden Mitarbeiterinnen in Ordnung sind.

Nachdem ich fragte, ob er denn schon eine Personalkostenplanung aufgestellt hatte, schaute er mich mit großen Augen an. Seine Antwort: “ Nein , natürlich nicht! Er habe das mal so grob überschlagen und das passt schon.“

Genau wie mein Mandant unterschätzen einige Unternehmer, dass die Personalkosten in den meisten Fällen eine nicht ganz unwesentliche Rolle für das Betriebsergebnis und die Liquidität im Unternehmen einnehmen.

Gerade in der Gründungsphase steht und fällt das Unternehmen mit einer guten Planung. Eine Gute Planung auch im Bereich des Personals ist deshalb unerlässlich.

Nachdem ich meinem Mandanten dazu geraten habe, mit mir zusammen eine Personalkostenplanung zu erstellen, konnten wir nicht nur die Personalkosten um 10% senken. Wir konnten im gleichen Atemzug des Planungsprozess auch bei den Mitarbeitern eine Nettolohnoptimierung erzielen. Zudem konnte der Mandant aufgrund der gewonnen Erkenntnisse seine Preiskalkulation genauer definieren und seine Preise anpassen.

 

2 FAQS zu der Personalkostenplanung

 

Wozu brauchen Sie eine Personalkostenplanung?

  • Für einen Business Plan
  • Für die allgemeine Kostenplanung im Unternehmen
  • Damit Sie den Überblick nicht verlieren
  • Um Kosten zu sparen
  • Um Alternativen zu finden
  • Um Ihre Preise an den Endkunden zu kalkulieren

Wie funktioniert eine Personalkostenplanung?

In großen Unternehmen wird die Personalkostenplanung meistens über eine automatische Verteilung der Kosten auf das Personal automatisiert vorgenommen.

Als Kleiner Unternehmer reicht aber oft schon eine Excel Vorlage. Hier werden zunächst die direkten Kosten des Mitarbeiters erfasst. Hiermit gemeint, ist das Bruttogehalt, Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld und die Sozialversicherungsbeiträge die der Arbeitgeber übernimmt. Um diese SV Beiträge zu ermitteln, werden von einigen Anbietern kostenlose Tools bereitgestellt.

Zudem werden planbare Kosten wie Büromiete, Kosten für Lizenzen, Fortbildungen und für eventuelle Fehlzeiten die auf den Mitarbeiter entfallen, mit einkalkuliert. Dies kann sich je nach Branche ganz unterschiedlich gestalten.

Die Summe der Kosten p.a. wird dann durch die Jahresarbeitszeit(Stunden/Mitarbeiter/Jahr) des Mitarbeiters berechnet. Daraus ergibt sich dann der Stundenlohn des Mitarbeiters.

Berechnungsbeispiel: